1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid CAS:25952-53-8
Peptid- und Proteinsynthese: EDC-Hydrochlorid wird häufig als Kupplungsreagenz in der Peptid- und Proteinsynthese eingesetzt. Es fördert die Bildung von Peptidbindungen zwischen einer Aminogruppe einer Aminosäure und der Carboxylgruppe einer anderen Aminosäure und erleichtert so die Synthese von maßgeschneiderten Peptiden und Proteinen.
Nukleinsäuremodifikation: EDC-Hydrochlorid wird in der Nukleinsäureforschung zur Modifizierung und Vernetzung von DNA und RNA eingesetzt. Es ermöglicht die Konjugation von Nukleinsäuren mit anderen Molekülen, wie z. B. Fluoreszenzfarbstoffen oder Biomolekülen, und somit verschiedene nachfolgende Anwendungen wie Markierung, Hybridisierung und Detektion.
Enzymimmobilisierung: EDC-Hydrochlorid wird in Enzymimmobilisierungsverfahren eingesetzt, bei denen Enzyme an Oberflächen oder Matrizen gebunden werden, um deren Stabilität und Wiederverwendbarkeit zu verbessern. EDC-Hydrochlorid kann Carboxylgruppen auf der Oberfläche aktivieren und die kovalente Bindung von Enzymen an das Material fördern.
Biokonjugation: EDC-Hydrochlorid wird zur Biokonjugation von Biomolekülen mit anderen Molekülen oder Oberflächen eingesetzt. Es kann Carboxylgruppen sowohl an Biomolekülen als auch an anderen Zielmolekülen aktivieren, wodurch deren Konjugation erleichtert und stabile Bindungen gebildet werden.
Arzneimittelverabreichungssysteme: EDC-Hydrochlorid wird zur Herstellung von Arzneimittelverabreichungssystemen verwendet, wo es die kovalente Bindung von Arzneistoffen oder therapeutischen Molekülen an Trägermaterialien wie Nanopartikel oder Polymere ermöglicht. Diese Bindung kann die Stabilität des Arzneimittels, die gezielte Verabreichung und die kontrollierte Freisetzung verbessern.
| Zusammensetzung | C8H18ClN3 |
| Test | 99% |
| Aussehen | Weißes, kristallines Pulver |
| CAS-Nr. | 25952-53-8 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








