1,3-Difluoraceton CAS:453-14-5
1,3-Difluoraceton (DFA) ist eine vielseitige Verbindung mit einzigartigen chemischen Eigenschaften, die es für verschiedene industrielle Anwendungen wertvoll machen. Eigenschaften: 1,3-Difluoraceton zeichnet sich durch seine Molekülstruktur aus, die eine Ketogruppe (-C(=O)-) mit zwei Fluoratomen enthält. Dieses Strukturmerkmal verleiht der Verbindung eine bemerkenswerte Reaktivität und Stabilität und beeinflusst ihre Anwendung in der organischen Synthese und chemischen Reaktionen. DFA ist typischerweise eine flüchtige Flüssigkeit mit einem Siedepunkt um 80 °C und zeigt mäßige Löslichkeit in polaren Lösungsmitteln wie Wasser und Aceton. Seine chemische Stabilität unter milden Bedingungen macht es geeignet als Baustein in der Synthese komplexer organischer Moleküle. Anwendung: Organische Synthese: Eine der Hauptanwendungen von 1,3-Difluoraceton liegt in der organischen Synthese, wo es als wichtiges Zwischenprodukt oder Vorläufer dient. Seine reaktive Ketogruppe ermöglicht die Einführung von Fluoratomen in organische Moleküle und erleichtert so die Synthese von Pharmazeutika, Agrochemikalien und Spezialchemikalien mit gewünschten fluorierten Funktionalitäten. Chemisches Reagenz: DFA wird als chemisches Reagenz in verschiedenen Labor- und Industrieprozessen eingesetzt, darunter die Modifizierung von Biomolekülen und die Herstellung fluorierter Verbindungen. Seine Fähigkeit zu nukleophilen Substitutions- und Kondensationsreaktionen erweitert sein Anwendungsspektrum in vielfältigen chemischen Umwandlungen. Materialwissenschaft: In der Materialwissenschaft findet DFA Anwendung in der Entwicklung von Spezialmaterialien und Beschichtungen. Seine Reaktivität und die Fähigkeit, Oberflächeneigenschaften zu beeinflussen, machen es geeignet zur Modifizierung von Materialoberflächen, um Haltbarkeit, chemische Beständigkeit und Leistung unter spezifischen Umgebungsbedingungen zu verbessern. Synthese: 1,3-Difluoraceton kann durch Fluorierung von Aceton unter kontrollierten Bedingungen mit Fluorierungsmitteln wie Fluorwasserstoff (HF) oder elementarem Fluor (F₂) synthetisiert werden. Bei der Fluorierung werden Wasserstoffatome im Aceton durch Fluoratome ersetzt, wodurch 1,3-Difluoraceton als Hauptprodukt entsteht. Zur Reinigung wird DFA typischerweise durch Destillation oder Lösungsmittelextraktion in hoher Reinheit für industrielle und Laboranwendungen gewonnen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 1,3-Difluoraceton eine vielseitige Verbindung mit bedeutenden Anwendungen in der organischen Synthese, der chemischen Reaktivität und der Materialwissenschaft ist. Seine einzigartigen Eigenschaften als fluoriertes Keton ermöglichen vielfältige Funktionalitäten, unterstützen Fortschritte in verschiedenen Industriezweigen und tragen zur Entwicklung spezialisierter Chemikalien und Materialien bei.
| Zusammensetzung | C3H4F2O |
| Test | 99% |
| Aussehen | weißes Pulver |
| CAS-Nr. | 453-14-5 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








