Amylase, α-, Aspergillus oryzae CAS: 9001-19-8 Herstellerpreis
Wirkung auf Stärke: α-Amylase spaltet Stärke in einfachere Zucker wie Maltose und Glucose, indem sie die internen α-1,4-glykosidischen Bindungen im Stärkemolekül hydrolysiert. Dieser als Amylolyse bezeichnete Prozess unterstützt die Verdauung und Verwertung von Stärke durch Organismen.
Aspergillus oryzae als Quelle: Aspergillus oryzae ist ein filamentöser Pilz, der für seine Fähigkeit bekannt ist, hohe Mengen an α-Amylase zu produzieren. Aufgrund seiner Effizienz und Wirksamkeit wird er häufig als Ausgangsorganismus für die industrielle Großproduktion von α-Amylase verwendet.
Anwendung in der Lebensmittelindustrie: Die aus Aspergillus oryzae gewonnene α-Amylase findet breite Anwendung in der Lebensmittelindustrie. Beim Backen wird sie eingesetzt, um Stärke im Teig aufzuspalten und so die Textur, den Geschmack und die Gesamtqualität der Backwaren zu verbessern. Auch beim Brauen dient sie dazu, Stärke im Malz in vergärbare Zucker für den Hefestoffwechsel während des Brauprozesses umzuwandeln.
Anwendung in der Stärkeverarbeitung: α-Amylase findet breite Anwendung in der Stärkeindustrie. Sie katalysiert die Umwandlung von Stärke in Sirupe und Süßungsmittel wie Maissirup und Fructose-Glucose-Sirup durch Hydrolyse. Dieses Enzym spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Herstellung verschiedener modifizierter Stärken, die in der Lebensmittel-, Pharma- und anderen Industrien Verwendung finden.
Textilindustrie: α-Amylase aus Aspergillus oryzae findet Anwendung in der Textilverarbeitung. Sie hilft beim Entfernen von Stärke-basierten Schlichtemitteln, die beim Weben oder Stricken zur Verstärkung von Garnen eingesetzt werden. Das Enzym spaltet diese Schlichtemittel auf und ermöglicht so deren einfache Entfernung beim Entschlichten.
| Zusammensetzung | N / A |
| Test | 99% |
| Aussehen | Gelbes Pulver |
| CAS-Nr. | 9001-19-8 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








