D-Valin CAS: 52-67-5
D-Valin spielt eine entscheidende Rolle in verschiedenen biologischen und chemischen Prozessen und findet daher vielfältige Anwendung in der Pharmazie, Biotechnologie und organischen Synthese. In der pharmazeutischen Entwicklung dient D-Valin als grundlegender Bestandteil bei der Synthese von Peptid-basierten Arzneimitteln und pharmazeutischen Wirkstoffen. Als Bestandteil von Peptidsequenzen beeinflusst es die Konformation und biologische Aktivität der resultierenden Verbindungen und wirkt sich somit auf deren pharmakokinetische und pharmakodynamische Eigenschaften aus. D-Valin-abgeleitete Peptide weisen diverse Bioaktivitäten auf, darunter antimikrobielle, antivirale und enzymhemmende Eigenschaften, wodurch sie für die Wirkstoffforschung und therapeutische Interventionen unerlässlich sind. Darüber hinaus findet D-Valin Anwendung in der biotechnologischen Forschung und im Protein-Engineering. Sein Einbau in rekombinante Proteine und Peptide ermöglicht die Herstellung modifizierter Biomoleküle mit verbesserter Stabilität, Löslichkeit und Funktionalität. Gentechnisch veränderte Peptide mit D-Valin-Resten zeigen eine erhöhte Resistenz gegenüber enzymatischem Abbau und eine gesteigerte Zielspezifität und bieten somit wertvolle Werkzeuge für Diagnostik, Therapie und biophysikalische Studien. Darüber hinaus dient D-Valin als zentrales Zwischenprodukt in der organischen Synthese und trägt zur Herstellung komplexer Moleküle und Feinchemikalien bei. Seine Beteiligung an vielfältigen chemischen Umwandlungen ermöglicht die Synthese chiraler Bausteine, pharmazeutischer Zwischenprodukte und Naturstoffderivate. D-Valin-Derivate dienen zudem als Vorstufen für die Synthese potenter bioaktiver Verbindungen, darunter Antibiotika, Antitumorwirkstoffe und Enzymmodulatoren, und unterstützen so Fortschritte in der medizinischen Chemie und chemischen Biologie. Weiterhin wird D-Valin in der Herstellung spezialisierter Materialien und biochemischer Sonden eingesetzt. Seine Integration in Polymersysteme, Hydrogele und supramolekulare Strukturen trägt zur Entwicklung funktionaler Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften wie biologischer Abbaubarkeit, Stimulusreaktivität und molekularer Erkennungsfähigkeit bei. D-Valin-haltige Sonden ermöglichen außerdem den selektiven Nachweis und die gezielte Beeinflussung biologischer Zielstrukturen und erleichtern so Studien in der zellulären Bildgebung, der Wirkstofffreisetzung und der molekularbiologischen Forschung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass D-Valin eine vielseitige Verbindung mit bedeutenden Auswirkungen auf die Bereiche Pharmazie, Biotechnologie und chemische Synthese darstellt. Seine facettenreiche Natur und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten unterstreichen seine Bedeutung als grundlegender Baustein, der Innovationen in der Wirkstoffforschung, Biotechnologie, Materialwissenschaft und chemischen Forschung vorantreibt und es zu einer wertvollen Ressource für die Entwicklung fortschrittlicher Therapeutika, Biomaterialien und bioaktiver Verbindungen macht.
| Zusammensetzung | C5H11NO2 |
| Test | 99% |
| Aussehen | weißes Pulver |
| CAS-Nr. | 52-67-5 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








