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Feinchemikalien

  • Popso-Dinatrium CAS:108321-07-9

    Popso-Dinatrium CAS:108321-07-9

    Piperazin-N,N'-bis(2-hydroxypropansulfonsäure)-Dinatriumsalz ist eine chemische Verbindung aus Piperazin- und Bis(2-hydroxypropansulfonsäure)-Gruppen sowie zwei Natriumionen. Es wird häufig als Puffer und pH-Regulator in verschiedenen industriellen und Laboranwendungen eingesetzt. Die Verbindung trägt zur Aufrechterhaltung eines spezifischen pH-Werts in Lösungen bei und ist daher nützlich für Prozesse wie die Proteinreinigung, die Molekularbiologie und die pharmazeutische Forschung. Darüber hinaus kann sie als Chelatbildner für Metallionen wirken und die Enzymaktivität in bestimmten biochemischen Reaktionen stabilisieren.

     

  • 3-Morpholino-2-hydroxypropansulfonsäure-Natriumsalz CAS:79803-73-9

    3-Morpholino-2-hydroxypropansulfonsäure-Natriumsalz CAS:79803-73-9

    Das Natriumsalz der 3-Morpholino-2-hydroxypropansulfonsäure, auch bekannt als MES-Natriumsalz, ist eine chemische Verbindung, die häufig als Puffer in der biologischen und biochemischen Forschung eingesetzt wird.

    MES ist ein zwitterionischer Puffer, der als pH-Regulator wirkt und den pH-Wert in verschiedenen experimentellen Systemen stabil hält. Er ist sehr gut wasserlöslich und hat einen pKa-Wert von etwa 6,15, wodurch er sich zur Pufferung im pH-Bereich von 5,5 bis 7,1 eignet.

    MES-Natriumsalz wird häufig in molekularbiologischen Techniken wie der DNA- und RNA-Isolierung, Enzymassays und der Proteinreinigung eingesetzt. Es dient auch in Zellkulturmedien zur Aufrechterhaltung eines stabilen pH-Werts für Zellwachstum und -proliferation.

    Eine bemerkenswerte Eigenschaft von MES ist seine Stabilität unter physiologischen Bedingungen und seine Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen. Dadurch eignet es sich für Experimente, bei denen Temperaturschwankungen zu erwarten sind.

    Forscher bevorzugen häufig das MES-Natriumsalz als Puffer, da es enzymatische Reaktionen nur minimal beeinträchtigt und innerhalb seines optimalen pH-Bereichs eine hohe Pufferkapazität aufweist.

  • X-GAL CAS:7240-90-6 Herstellerpreis

    X-GAL CAS:7240-90-6 Herstellerpreis

    5-Brom-4-chlor-3-indolyl-β-D-galactosid (X-Gal) ist ein häufig verwendetes chromogenes Substrat in der Molekularbiologie und Biochemie. Es wird weit verbreitet zum Nachweis des lacZ-Gens eingesetzt, das für das Enzym β-Galactosidase kodiert.

  • 1,2,3,4,6-Penta-O-acetyl-D-mannopyranose CAS:25941-03-1

    1,2,3,4,6-Penta-O-acetyl-D-mannopyranose CAS:25941-03-1

    1,2,3,4,6-Penta-O-acetyl-D-mannopyranose ist eine chemische Verbindung, die von D-Mannose, einem Einfachzucker, abgeleitet ist. Es handelt sich um ein Derivat, bei dem fünf der sechs Hydroxylgruppen des Mannosemoleküls mit Acetylgruppen versehen sind. Diese acetylierte Form der D-Mannose wird häufig in der organischen Synthese und der chemischen Forschung als Baustein oder Ausgangsmaterial für die Synthese komplexerer Moleküle verwendet. Die Acetylgruppen verleihen der Verbindung Stabilität und können ihre Reaktivität und Eigenschaften beeinflussen.

  • 1,2,3,4-Di-O-Isopropyliden-alpha-D-galactopyranose CAS:4064-06-6

    1,2,3,4-Di-O-Isopropyliden-alpha-D-galactopyranose CAS:4064-06-6

    1,2:3,4-Di-O-isopropyliden-D-galactopyranose ist eine chemische Verbindung aus der Familie der Galactopyranose-Derivate. Sie wird häufig in der organischen Chemie als Schutzgruppe für die Hydroxylgruppen von Zuckern, insbesondere Galactose, eingesetzt. Die Synthese erfolgt durch Umsetzung von D-Galactose mit Aceton zu einem Diacetonderivat, das anschließend mit Säure zum Di-O-isopropylidenderivat umgesetzt wird. Dieses Derivat schützt die Hydroxylgruppen, verhindert unerwünschte Reaktionen während der Synthese und kann selektiv abgespalten werden, um die ursprüngliche Verbindung zurückzugewinnen. Aufgrund seiner kompakten Struktur und Stabilität eignet es sich für verschiedene Anwendungen in der organischen Synthese.

  • PNPG CAS:3150-24-1 Herstellerpreis

    PNPG CAS:3150-24-1 Herstellerpreis

    PNPG, oder p-Nitrophenyl-β-D-glucopyranosid, ist ein niedermolekulares Substrat, das häufig in biochemischen Assays zur Messung der Aktivität von Glucosidase-Enzymen verwendet wird. Es ist farblos und nicht fluoreszierend, wird aber durch Hydrolyse mit Glucosidase in p-Nitrophenol umgewandelt, das gelb ist und sich leicht spektrophotometrisch nachweisen lässt.

  • ONPG CAS:369-07-3 Herstellerpreis

    ONPG CAS:369-07-3 Herstellerpreis

    O-Nitrophenyl-β-D-galactopyranosid (ONPG) ist ein synthetisches Substrat, das in biochemischen und molekularbiologischen Assays zur Messung der Aktivität des Enzyms β-Galactosidase eingesetzt wird. Es wird häufig in Assays zur Detektion der Genexpression in bakteriellen Systemen wie Escherichia coli verwendet. ONPG ist eine farblose Verbindung, die durch β-Galactosidase gespalten wird, wodurch eine gelbe Verbindung, o-Nitrophenol, freigesetzt wird. Die entstehende Gelbfärbung kann spektrophotometrisch gemessen werden und ermöglicht so eine indirekte Bestimmung der Enzymaktivität. Der Assay mit ONPG wird oft als ONPG-Assay bezeichnet und ist eine weit verbreitete Methode in der molekularbiologischen Forschung zur Bestimmung der Expressionsniveaus von Genen, die vom lac-Operon in Bakterienzellen kontrolliert werden.

  • Nitrotetrazoliumblauchlorid CAS: 298-83-9

    Nitrotetrazoliumblauchlorid CAS: 298-83-9

    Nitrotetrazoliumblauchlorid (NBT) ist ein Redoxindikator, der häufig in biologischen und biochemischen Analysen eingesetzt wird. Es handelt sich um ein hellgelbes Pulver, das sich bei Reduktion blau färbt und sich daher zum Nachweis bestimmter Enzyme und metabolischer Aktivitäten eignet.

    NBT reagiert mit Elektronenträgern und Enzymen wie Dehydrogenasen, die an verschiedenen zellulären Prozessen beteiligt sind. Bei der Reduktion von NBT durch diese Enzyme bildet sich ein blauer Formazan-Niederschlag, der visuell oder spektrophotometrisch nachgewiesen werden kann.

    Dieses Reagenz wird häufig in Assays wie dem NBT-Reduktionstest verwendet, wo es zur Bestimmung der respiratorischen Burst-Aktivität von Immunzellen dient. Es kann auch zur Untersuchung von Enzymaktivitäten und Stoffwechselwegen in der Forschung zu oxidativem Stress, Zellviabilität und Zelldifferenzierung eingesetzt werden.

    NBT findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, darunter Mikrobiologie, Immunologie und Zellbiologie. Es ist vielseitig, relativ stabil und einfach anzuwenden, was es zu einer beliebten Wahl für viele experimentelle Protokolle macht.

  • HATU CAS:148893-10-1 Herstellerpreis

    HATU CAS:148893-10-1 Herstellerpreis

    HATU (1-[Bis(dimethylamino)methylen]-1H-1,2,3-triazolo[4,5-b]pyridinium-3-oxid-hexafluorophosphat) ist ein häufig verwendetes Kupplungsreagenz in der Peptidsynthese und der organischen Chemie.

  • D-Fucose CAS: 3615-37-0 Herstellerpreis

    D-Fucose CAS: 3615-37-0 Herstellerpreis

    D-Fucose ist ein Monosaccharid, genauer gesagt ein Zucker mit sechs Kohlenstoffatomen, der zur Gruppe der Einfachzucker, den Hexosen, gehört. Es ist ein Isomer der Glucose und unterscheidet sich in der Konfiguration einer Hydroxylgruppe.

    D-Fucose kommt natürlicherweise in verschiedenen Organismen vor, darunter Bakterien, Pilze, Pflanzen und Tiere. Sie spielt eine wichtige Rolle in mehreren biologischen Prozessen, wie der Zellsignalisierung, der Zelladhäsion und der Glykoproteinsynthese. Sie ist Bestandteil von Glykolipiden, Glykoproteinen und Proteoglykanen, die an der Zell-zu-Zell-Kommunikation und -Erkennung beteiligt sind.

    Beim Menschen ist D-Fucose auch an der Biosynthese wichtiger Glykanstrukturen beteiligt, wie z. B. Lewis-Antigene und Blutgruppenantigene, die Auswirkungen auf die Kompatibilität von Bluttransfusionen und die Krankheitsanfälligkeit haben.

    D-Fucose kann aus verschiedenen Quellen gewonnen werden, darunter Algen, Pflanzen und mikrobielle Fermentation. Sie findet Anwendung in der Forschung und in biomedizinischen Anwendungen sowie bei der Herstellung bestimmter Arzneimittel und therapeutischer Verbindungen.

  • DDT CAS: 3483-12-3 Herstellerpreis

    DDT CAS: 3483-12-3 Herstellerpreis

    DL-Dithiothreitol, auch bekannt als DTT, ist ein Reduktionsmittel, das häufig in der biochemischen und molekularbiologischen Forschung eingesetzt wird. Es handelt sich um ein kleines Molekül mit einer Thiolgruppe (schwefelhaltig) an jedem Ende.

    DTT wird häufig verwendet, um Disulfidbrücken in Proteinen zu spalten und so deren Entfaltung oder Denaturierung zu ermöglichen. Diese Reduktion von Disulfidbrücken ist wichtig für verschiedene Laborverfahren wie die Proteinreinigung, die Gelelektrophorese und die Untersuchung der Proteinstruktur. DTT kann außerdem zum Schutz von Thiolgruppen und zur Verhinderung von Oxidation während experimenteller Verfahren eingesetzt werden.

    DTT wird üblicherweise in geringen Konzentrationen zu Versuchslösungen hinzugefügt, und seine Aktivität ist von der Anwesenheit von Sauerstoff abhängig. Es ist wichtig, DTT vorsichtig zu handhaben, da es empfindlich gegenüber Luft, Wärme und Feuchtigkeit ist, was seine Wirksamkeit beeinträchtigen kann.

  • D-(+)-Galactose CAS: 59-23-4 Herstellerpreis

    D-(+)-Galactose CAS: 59-23-4 Herstellerpreis

    D-(+)-Galactose ist ein Monosaccharid und ein wichtiger Bestandteil vieler biologischer Prozesse. Es handelt sich um einen natürlich vorkommenden Zucker, der in vielen Lebensmitteln wie Obst, Milchprodukten und Gemüse enthalten ist.

    Galaktose wird im Körper üblicherweise durch eine Reihe enzymatischer Reaktionen verstoffwechselt. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Zellkommunikation, der Energieproduktion und der Biosynthese wichtiger Moleküle wie Glykolipide, Glykoproteine ​​und Laktose.

    D-(+)-Galactose findet in der Mikrobiologie und Biotechnologie breite Anwendung als Kohlenstoffquelle in Kulturmedien für das Wachstum verschiedener Mikroorganismen. Sie wird außerdem zur Herstellung diverser bioaktiver Verbindungen, Pharmazeutika und Lebensmittel verwendet. Darüber hinaus dient sie häufig als medizinisches Diagnostikum, insbesondere zur Beurteilung der Leberfunktion und zum Nachweis genetischer Störungen des Galactose-Stoffwechsels.