Fluorescein-Mono-Beta-D-Galactopyranosid CAS: 102286-67-9
Fluorescein-Mono-β-D-galactopyranosid (FMG) ist ein Molekül, das häufig in der biologischen Forschung als Substrat zum Nachweis der Anwesenheit und Aktivität des Enzyms β-Galactosidase verwendet wird. FMG ist ein Derivat des Zuckers Lactose und ist mit einem Fluoresceinmolekül konjugiert.
Die Hauptwirkung von FMG besteht darin, dass es spezifisch durch Beta-Galactosidase hydrolysiert wird, ein Enzym, das Laktose in Galactose und Glucose spaltet. Diese enzymatische Hydrolyse von FMG führt zur Freisetzung von Fluorescein, das ein starkes Fluoreszenzsignal aussendet.
Die Hauptanwendung von FMG liegt in der Detektion und Messung der Beta-Galactosidase-Aktivität in verschiedenen Proben. Dieses Enzym kommt in vielen Organismen vor, darunter Bakterien und Säugetierzellen, und seine Aktivität kann Aufschluss über verschiedene zelluläre Prozesse und Stoffwechselwege geben.
Durch die Verwendung von FMG als Substrat lässt sich die β-Galactosidase-Aktivität über die Messung der Fluoreszenz des freigesetzten Fluoresceins bestimmen. Diese Messung ist in verschiedenen experimentellen Ansätzen möglich, darunter In-vitro-Assays und Lebendzellmikroskopie.
Darüber hinaus kann FMG als Werkzeug zur Untersuchung der Verteilung und Lokalisierung von β-Galactosidase in Zellen eingesetzt werden. Mithilfe von Fluoreszenzmikroskopie können Forscher die bei der Hydrolyse von FMG emittierte Fluoreszenz visualisieren und so die räumliche und zeitliche Aktivität der β-Galactosidase verfolgen.
| Zusammensetzung | C26H22O10 |
| Test | 99% |
| Aussehen | Weißes Pulver |
| CAS-Nr. | 102286-67-9 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








