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Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase CAS:9001-40-5

Die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PD) ist ein Enzym, das am Glucose-Stoffwechsel beteiligt ist. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion von NADPH, einem Molekül, das für verschiedene zelluläre Prozesse, einschließlich der antioxidativen Abwehr und der Biosynthese von Fettsäuren und Cholesterin, unerlässlich ist.

G6PD katalysiert die Umwandlung von Glucose-6-phosphat in 6-Phosphogluconolacton und reduziert gleichzeitig NADP+ zu NADPH. Diese Reaktion ist wichtig für die Aufrechterhaltung eines ausreichenden NADPH-Spiegels in den Zellen, der für das zelluläre Redoxgleichgewicht und den Schutz vor oxidativem Stress erforderlich ist.


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Anwendung und Wirkung

Zellstoffwechsel: G6PD ist am Glukosestoffwechsel, insbesondere am Pentosephosphatweg, beteiligt. Es katalysiert die Umwandlung von Glukose-6-phosphat zu 6-Phosphogluconolacton, wobei NADPH entsteht. NADPH ist ein essentielles Molekül für verschiedene zelluläre Prozesse, darunter die antioxidative Abwehr, die Biosynthese von Fettsäuren und Cholesterin sowie die Aufrechterhaltung des zellulären Redoxgleichgewichts.

Antioxidativer Schutz: Das von der Glucose-6-Phosphatase (G6PD) gebildete NADPH ist entscheidend für die Produktion von reduziertem Glutathion (GSH), einem wichtigen Antioxidans. GSH schützt Zellen vor oxidativem Stress, indem es freie Radikale und reaktive Sauerstoffspezies (ROS) neutralisiert. Ein G6PD-Mangel kann die Verfügbarkeit von NADPH beeinträchtigen und die Effizienz des antioxidativen Schutzes verringern, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für oxidative Schäden führt.

Hämolytische Anämie: Der G6PD-Mangel ist der weltweit häufigste Enzymmangel. Er betrifft vorwiegend Männer und kann zu hämolytischer Anämie führen, einer Erkrankung, die durch die Zerstörung roter Blutkörperchen gekennzeichnet ist. Bestimmte Auslöser, wie Infektionen, bestimmte Medikamente (z. B. Malariamittel, Sulfonamide) und bestimmte Lebensmittel (z. B. Saubohnen), können bei Menschen mit G6PD-Mangel eine Hämolyse hervorrufen. Der Mangel führt zu einer Unfähigkeit, den durch diese Auslöser verursachten oxidativen Stress zu bewältigen, was den Abbau roter Blutkörperchen zur Folge hat.

Klinische Pharmakologie: Das G6PD-Screening ist in der klinischen Pharmakologie wichtig, um unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu vermeiden. Einige Medikamente, wie z. B. bestimmte Malariamittel (z. B. Primaquin) und Antibiotika (z. B. Sulfonamide), können bei Personen mit G6PD-Mangel eine Hämolyse auslösen. Ein vorheriges Screening auf G6PD-Mangel hilft, Risikopatienten zu identifizieren und die Wahl der Medikamente oder den Einsatz alternativer Therapien zur Vermeidung schwerer hämolytischer Episoden zu steuern.

Produktverpackung:

试剂包装2

Weitere Informationen:

Zusammensetzung N / A
Test 99%
Aussehen Weißes Pulver
CAS-Nr. 9001-40-5
Verpackung Klein und Groß
Haltbarkeit 2 Jahre
Lagerung Kühl und trocken lagern.
Zertifizierung ISO.

 


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