Mit der Weiterentwicklung der Tierhaltung und den stetig steigenden Anforderungen der Verbraucher an Lebensmittelsicherheit und -qualität wächst auch der Bedarf an Futtermittelzusatzstoffen. Zu den traditionellen Futtermittelzusatzstoffen zählen vor allem Antibiotika, Hormone und Enzyme. Diese weisen jedoch einige Probleme auf, wie beispielsweise den übermäßigen Einsatz von Antibiotika, der zu Resistenzen führen kann, und potenzielle Gesundheitsrisiken durch Hormonrückstände. Daher ist die Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusatzstoffe zu einem wichtigen Forschungsgebiet geworden.
Die Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusatzstoffe konzentriert sich hauptsächlich auf folgende Aspekte:
1. Probiotika: Probiotika sind lebende Bakterien, die für den Wirt nützlich sind und die Verdauung und Immunität von Tieren verbessern können, indem sie die Struktur und Funktion der Darmflora optimieren. Sie hemmen das Wachstum schädlicher Bakterien, reduzieren das Infektionsrisiko durch Darmpathogene und verbessern Wachstum und Gesundheit der Tiere. Daher zählen Probiotika zu den wichtigsten Forschungsgebieten im Bereich neuer Futtermittelzusätze.
2. Pflanzenextrakte: Pflanzenextrakte sind Substanzen mit bestimmter biologischer Aktivität, die aus Pflanzen gewonnen werden. Sie weisen ein breites Spektrum an biologischen Aktivitäten auf, wie z. B. antioxidative, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen, die das Wachstum und den Gesundheitszustand von Tieren verbessern können. Einige Pflanzenextrakte, wie beispielsweise Traubenkernextrakt und Glycyrrhizin, werden bereits häufig als Futtermittelzusatzstoffe eingesetzt.
3. Proteinenzyme: Proteinenzyme sind eine Enzymklasse, die Proteine in niedermolekulare Peptide oder Aminosäuren spalten kann. Sie verbessern die Proteinverwertung, erhöhen den Nährwert von Futtermitteln und reduzieren Stickstoffemissionen. Derzeit werden einige Proteinenzyme, wie beispielsweise Amylase und Cellulase, in Futtermittelzusatzstoffen eingesetzt.
4. Antioxidantien: Antioxidantien sind eine Stoffgruppe, die Oxidationsreaktionen hemmen, den oxidativen Verlust von Fetten und Vitaminen im Futter reduzieren und dessen Haltbarkeit verlängern kann. Sie können die Immunität von Tieren stärken, das Auftreten von Krankheiten verringern und Wachstum und Gesundheit verbessern. Derzeit werden einige Antioxidantien, wie beispielsweise Vitamin E und Selen, in Futtermittelzusätzen verwendet.
Die Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusatzstoffe kann nicht nur den Nährwert und die Sicherheit von Futtermitteln verbessern, sondern auch Umweltbelastung und Ressourcenverschwendung reduzieren. Allerdings steht die Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusatzstoffe weiterhin vor Herausforderungen wie hohen Entwicklungskosten und unbeständigen Anwendungsergebnissen. Daher ist es notwendig, die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu intensivieren, die Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusatzstoffe zu erhöhen und deren Forschungsniveau sowie Anwendungseffektivität zu steigern.
Kurz gesagt, mit der Weiterentwicklung der Tierhaltung und den stetig steigenden Anforderungen der Verbraucher an Lebensmittelsicherheit und -qualität gewinnt die Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusätze große Bedeutung. Sie kann den Nährwert und die Sicherheit von Futtermitteln verbessern, das Wachstum und den Gesundheitszustand der Tiere fördern und gleichzeitig Umweltbelastung und Ressourcenverschwendung reduzieren. Allerdings steht die Forschung und Entwicklung neuer Futtermittelzusätze weiterhin vor Herausforderungen, weshalb eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen notwendig ist, um den Forschungs- und Entwicklungsstand sowie die Anwendungserfolge zu steigern.
Veröffentlichungsdatum: 28. September 2023
