PUROMYCIN-DIHYDROCHLORID CAS: 58-58-2
Wirkung auf die Proteinsynthese: Puromycin ähnelt dem 3'-Ende von Aminoacyl-tRNAs und kann während der Translation in die A-Stelle der Ribosomen binden. Nach dem Einbau führt es zum vorzeitigen Abbruch der Proteinsynthese und damit zur Freisetzung verkürzter Polypeptide. Daher eignet sich Puromycin als nützliches Werkzeug zur Untersuchung der Proteinsynthese und ihrer Umsatzraten in Zellen.
Selektionsmarker: Puromycin wird häufig als Selektionsmarker in gentechnischen Experimenten eingesetzt. Zellen, die erfolgreich mit einem gewünschten Gen oder einer gewünschten genetischen Modifikation transfiziert oder transduziert wurden, werden durch Einbau eines Puromycin-Resistenzgens resistent gegen Puromycin gemacht. Die Zugabe von Puromycin zur Zellkultur selektiert ausschließlich die Zellen, die das Resistenzgen exprimieren, und ermöglicht so die Isolierung und Vermehrung gentechnisch veränderter Zellen.
Analyse von Protein-Protein-Interaktionen: Puromycin kann an spezifische Affinitätsmarkierungen oder Antikörper konjugiert werden, um Protein-Protein-Interaktionen zu untersuchen. Durch Vernetzung der interagierenden Proteine mit Puromycin lassen sich diese Proteinkomplexe stabilisieren und für weitere Analysen isolieren.
Untersuchung der Virusreplikation: Puromycin kann zur Untersuchung der Virusreplikation in Zellkulturen eingesetzt werden. Durch Zugabe von Puromycin zu virusinfizierten Zellen kann die Neusynthese viraler Proteine gestoppt werden, sodass Forscher die Rolle spezifischer viraler Proteine im Replikationszyklus untersuchen können..
| Zusammensetzung | C22H30ClN7O5 |
| Test | 99% |
| Aussehen | Weißes Kristallpulver |
| CAS-Nr. | 58-58-2 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








