-
Dodecyltrimethylammoniumbromid CAS:1119-94-4
Dodecyltrimethylammoniumbromid, auch bekannt als DTAB oder DTB, ist eine quaternäre Ammoniumverbindung, die häufig als Tensid oder Detergens verwendet wird. Es handelt sich um ein weißes, festes Pulver, das in Wasser löslich ist.
DTAB findet in verschiedenen Branchen und Anwendungen Verwendung, unter anderem in der Körperpflege, der Pharmaindustrie und in Forschungslaboren. Es kann als Reinigungs-, Emulgator-, Schaum- oder Netzmittel eingesetzt werden.
In Körperpflegeprodukten findet sich DTAB in Shampoos, Spülungen, Seifen und Duschgels. Es trägt zur Schaumbildung bei, erhöht die Produktstabilität und verbessert die Verteilbarkeit der Formulierung.
In der pharmazeutischen Industrie wird DTAB zur Formulierung verschiedener Arzneistoffträgersysteme eingesetzt, darunter Mikroemulsionen, Nanoemulsionen und Liposomen. Es trägt zur Löslichkeit und Stabilisierung des Arzneistoffs bei und verbessert so dessen Absorption und Wirksamkeit.
In Forschungslaboren wird DTAB häufig für biologische und biochemische Untersuchungen eingesetzt. Es kann zur Extraktion und Reinigung von Membranproteinen, zur DNA-Extraktion und für Gentransfersysteme verwendet werden.
-
PMSF CAS:329-98-6 Herstellerpreis
Phenylmethylsulfonylfluorid (PMSF) ist eine häufig verwendete chemische Verbindung zur Hemmung von Serinproteasen. Es handelt sich um einen reaktiven und potenten irreversiblen Inhibitor, der durch Bindung und Modifizierung des aktiven Zentrums von Serinproteasen deren enzymatische Aktivität effektiv hemmt. PMSF ist besonders nützlich in der biochemischen und molekularbiologischen Forschung zur Untersuchung von Proteinreinigung, Protein-Protein-Interaktionen und Proteolyse. Es wird häufig eingesetzt, um Proteine während der Reinigung vor Abbau zu schützen und die Proteaseaktivität in Zelllysaten und -extrakten zu hemmen.
-
Ethylendiamintetraessigsäure-Dikaliumsalz-Dihydrat CAS: 25102-12-9
Ethylendiamintetraessigsäure-Dikaliumsalz-Dihydrat, auch bekannt als EDTA-Dikalium, ist eine chemische Verbindung mit der Summenformel K₂(C₁₀H₁₄N₂O₈)·2H₂O. Es handelt sich um ein kristallines Pulver, das häufig als Chelatbildner eingesetzt wird, d. h. es kann Metallionen binden. EDTA-Dikalium ist bekannt für seine Fähigkeit, Metallionen aus Lösungen zu binden oder zu entfernen, wodurch es in verschiedenen industriellen Prozessen wie der Wasseraufbereitung, der Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung sowie in pharmazeutischen Formulierungen Anwendung findet. Aufgrund seiner metallbindenden Eigenschaften wird es auch in der analytischen Chemie und in der Medizin eingesetzt.
-
Ethylendiamintetraessigsäure-Trikaliumsalz-Dihydrat CAS: 65501-24-8
Ethylendiamintetraessigsäure-Trikaliumsalz-Dihydrat, auch bekannt als EDTA-Trikalium, ist eine Verbindung, die pro Molekül drei Kaliumionen (K+) und zwei Wassermoleküle (H₂O) enthält. EDTA-Trikalium ist ein Derivat der Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) und weist ähnliche Eigenschaften und Anwendungsgebiete auf.
EDTA-Trikalium wird hauptsächlich als Chelatbildner eingesetzt, d. h. es kann Metallionen binden und stabile Komplexe bilden. Es wird häufig verwendet, um unerwünschte Metallionen, insbesondere Calcium-, Magnesium- und andere Schwermetallionen, aus Lösungen zu entfernen. Durch die Bindung dieser Ionen kann EDTA-Trikalium deren Störungen oder schädliche Auswirkungen in verschiedenen chemischen Prozessen und Reaktionen verhindern.
Neben seinen chelatbildenden Eigenschaften findet EDTA-Trikalium auch in verschiedenen anderen Branchen Anwendung. Es wird häufig in der Wasseraufbereitung eingesetzt, um Schwermetallionen aus dem Wasser zu entfernen und so die Wasserqualität und -sicherheit zu gewährleisten. Auch in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie findet es Verwendung als Stabilisator und Konservierungsmittel, um Oxidation zu verhindern und die Qualität verarbeiteter Lebensmittel zu erhalten. Darüber hinaus spielt EDTA-Trikalium eine Rolle in pharmazeutischen Formulierungen, der analytischen Chemie und als Standardreferenzmaterial.
-
Fluoresceinisothiocyanat CAS: 3326-32-7
Fluoresceinisothiocyanat (FITC) ist ein Fluoreszenzfarbstoff, der häufig in der biomedizinischen Forschung und Diagnostik eingesetzt wird. Es handelt sich um ein Fluorescein-Derivat, das durch eine Isothiocyanatgruppe modifiziert wurde und dadurch kovalent an Proteine, Antikörper und andere Biomoleküle binden kann.
FITC emittiert eine intensive grüne Fluoreszenz, wenn es mit Licht der entsprechenden Wellenlänge, typischerweise um 488 nm, angeregt wird. Diese Fluoreszenz kann mithilfe verschiedener Bildgebungsverfahren, wie Fluoreszenzmikroskopie, Durchflusszytometrie und Fluoreszenzspektroskopie, nachgewiesen und quantifiziert werden.
Durch die Konjugation von FITC an Biomoleküle von Interesse können Forscher die Verteilung, Lokalisation und Interaktionen dieser Biomoleküle in Zellen, Geweben oder biologischen Proben verfolgen und visualisieren. FITC-markierte Antikörper können beispielsweise zur Detektion spezifischer Proteine oder Antigene in Immunfluoreszenz-Assays oder zur Analyse von Zellpopulationen in Durchflusszytometrie-Experimenten eingesetzt werden.
-
GSH CAS:70-18-8 Herstellerpreis
Glutathion (GSH) ist ein natürliches, im Körper vorkommendes Antioxidans. Es spielt eine entscheidende Rolle für die optimale Zellfunktion und ist an zahlreichen wichtigen physiologischen Prozessen beteiligt. GSH schützt die Zellen vor oxidativem Stress, indem es schädliche freie Radikale und reaktive Sauerstoffspezies neutralisiert. Zudem unterstützt es die Entgiftung, indem es Toxine und Schwermetalle bindet und aus dem Körper ausscheidet.
-
BCA-2Na CAS: 979-88-4 Herstellerpreis
Der BCA-2Na-Test, auch bekannt als Bacillus cereus Adenosintriphosphat (ATP)-Biolumineszenztest, ist ein biochemischer Test zum Nachweis von ATP in einer Probe. ATP ist ein Molekül, das in allen Lebewesen vorkommt und häufig als Indikator für mikrobielle Kontamination oder Reinheit verwendet wird. Der BCA-2Na-Test nutzt das Enzym Luciferase, um in Gegenwart von ATP eine Reaktion zu katalysieren, die Licht erzeugt. Die Intensität des emittierten Lichts wird gemessen und ermöglicht eine schnelle und sensitive Beurteilung der mikrobiellen Aktivität oder Reinheit in verschiedenen Branchen, wie z. B. der Lebensmittel- und Getränkeherstellung, der pharmazeutischen Produktion und der Wasserqualitätsprüfung. Der BCA-2Na-Test wird häufig als schnelle und zuverlässige Methode zur Hygieneüberwachung und Qualitätskontrolle eingesetzt.
-
GSSG CAS:27025-41-8 Herstellerpreis
GSSG, auch bekannt als oxidiertes Glutathion, ist die Disulfidform des Antioxidans Glutathion (GSH). Während GSH die reduzierte und aktive Form darstellt, ist GSSG die oxidierte und inaktive Form. GSSG entsteht, wenn GSH Elektronen abgibt, um freie Radikale oder andere reaktive Spezies zu neutralisieren. Diese Umwandlung trägt zum Schutz des Körpers vor oxidativem Stress bei. GSSG kann durch einen Recyclingprozess, an dem das Enzym Glutathionreduktase beteiligt ist, wieder in GSH umgewandelt werden. Die Überwachung des Verhältnisses von GSH zu GSSG im Körper ist hilfreich, um den antioxidativen Status und den allgemeinen Gesundheitszustand zu beurteilen.
-
BCIP Na) 5-Brom-4-chlor-3-indolylphosphat-Dinatriumsalz CAS:102185-33-1
5-Brom-4-chlor-3-indolylphosphat-Dinatriumsalz ist eine synthetische Verbindung, die häufig in der biochemischen Forschung als chromogenes Substrat zum Nachweis der Aktivität von alkalischen Phosphatase-Enzymen verwendet wird. Es wird oft kurz als BCIP bezeichnet.
Wenn alkalische Phosphatase auf BCIP einwirkt, spaltet sie die Phosphatgruppe ab, wodurch ein blauvioletter Niederschlag entsteht. Dieser Farbumschlag ermöglicht es Forschern, das Vorhandensein von alkalischer Phosphatase in einer Probe sichtbar zu machen und zu quantifizieren.
BCIP wird häufig in verschiedenen Anwendungen eingesetzt, darunter Immunhistochemie, Protein- und Nukleinsäure-Blotting-Techniken sowie Enzym-Immunoassays (ELISAs)..
-
Iodacetamid CAS: 144-48-9 Herstellerpreis
Iodacetamid ist eine in der Biochemie und Molekularbiologie häufig verwendete chemische Verbindung. Es handelt sich um eine thiolreaktive Verbindung, die Cysteinreste in Proteinen durch Bildung einer kovalenten Bindung spezifisch modifiziert. Diese Modifikation wird oft in Proteinanalysetechniken zur Blockierung von Cysteinresten eingesetzt, beispielsweise in der Proteomik, wo sie zur selektiven Markierung und Blockierung von Cysteinresten vor der Proteinverdauung und massenspektrometrischen Analyse verwendet wird. Iodacetamid findet außerdem Anwendung in der Proteinstrukturforschung und bei der Synthese markierter Peptide..
-
BCIP-Toluidin)5-Brom-4-chlor-3-indolylphosphat-p-toluidinsalz CAS:6578-06-9
5-Brom-4-chlor-3-indolylphosphat-p-Toluidinsalz ist eine chemische Verbindung, die häufig in der molekularbiologischen und biochemischen Forschung eingesetzt wird. Sie findet oft Verwendung in Enzymimmunoassays (ELISA) und Proteinmarkierungstechniken.
Diese Verbindung ist ein Substrat für die alkalische Phosphatase, ein Enzym, das in der Molekularbiologie häufig zur Erkennung spezifischer Moleküle oder Proteine mittels kolorimetrischer oder chemilumineszenter Reaktionen eingesetzt wird.
Bei Anwesenheit des Enzyms alkalische Phosphatase werden die Phosphatgruppen von 5-Brom-4-chlor-3-indolylphosphat-p-Toluidinsalz abgespalten, wodurch ein blauer oder violetter Farbstoff entsteht. Dieser Farbumschlag lässt sich leicht nachweisen und quantifizieren und ermöglicht so die Messung der Enzymaktivität oder den Nachweis von Zielmolekülen.
-
N,N-Dimethyl-1,4-phenylendiamin-Dihydrochlorid CAS: 536-46-9
N,N-Dimethyl-1,4-phenylendiamin-Dihydrochlorid ist eine chemische Verbindung, die üblicherweise als DMPD-Dihydrochlorid bezeichnet wird. Es handelt sich um einen festen, kristallinen Stoff, der in Wasser und anderen polaren Lösungsmitteln löslich ist.
DMPD-Dihydrochlorid findet häufig Anwendung in verschiedenen chemischen Reaktionen und Prozessen, darunter Oxidations- und Reduktionsreaktionen. Es kann als Elektronenquelle oder Elektronenakzeptor dienen und ist daher nützlich für die Synthese von Farbstoffen, Pharmazeutika und anderen organischen Verbindungen.
DMPD-Dihydrochlorid ist neben seiner Reaktivität für seine stark reduzierenden Eigenschaften bekannt. Es kann als Reduktionsmittel in analytisch-chemischen Verfahren wie der Spektrophotometrie eingesetzt werden, wo es zur Quantifizierung der Konzentration bestimmter Substanzen beiträgt.
