Die Seidenstraße: Zusammenarbeit, Harmonie und Win-Win-Situationen
Produkte

Feinchemikalien

  • Ninhydrinhydrat CAS: 485-47-2 Herstellerpreis

    Ninhydrinhydrat CAS: 485-47-2 Herstellerpreis

    Ninhydrinhydrat ist eine chemische Verbindung, die häufig in der forensischen Analytik und der organischen Chemie verwendet wird. Es handelt sich um ein farbloses oder hellgelbes kristallines Pulver, das in Wasser und organischen Lösungsmitteln löslich ist.

    Ninhydrinhydrat ist bekannt für seine Reaktion mit Aminosäuren und primären Aminen, die eine sichtbare violett-blaue Färbung erzeugt. Diese Reaktion wird häufig in der forensischen Fingerabdruckanalyse eingesetzt, um latente Fingerabdrücke auf porösen Oberflächen sichtbar zu machen und ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Die Ninhydrinlösung wird üblicherweise auf die Oberfläche aufgesprüht, und die Fingerabdrücke entwickeln sich mit der Zeit, indem das Ninhydrin mit den in den Fingerabdruckrückständen vorhandenen Aminosäuren reagiert.

    In der organischen Chemie wird Ninhydrinhydrat als Reagenz zum Nachweis und zur Analyse von Aminosäuren, Peptiden und Proteinen eingesetzt. Es dient zum Nachweis und zur Quantifizierung von Aminosäuren in einer Probe. Die Reaktion mit Ninhydrin führt zur Bildung eines farbigen Produkts, dessen Konzentration spektrophotometrisch gemessen werden kann, um die Konzentration des Analyten zu bestimmen.

  • D-Luciferin CAS: 2591-17-5 Herstellerpreis

    D-Luciferin CAS: 2591-17-5 Herstellerpreis

    D-Luciferin ist eine kleine, lichtemittierende Verbindung, die hauptsächlich in biolumineszenten Organismen wie Glühwürmchen, Bakterien und Meeresorganismen vorkommt. Es ist der Schlüsselbestandteil der Luciferase-Reaktion, eines biochemischen Prozesses, der Licht erzeugt.

    D-Luciferin wird häufig als Substrat in Biolumineszenz-Assays und Bildgebungsverfahren eingesetzt, da seine Reaktion mit Luciferase Licht erzeugt, das detektiert und quantifiziert werden kann. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug in verschiedenen Forschungsbereichen, darunter Molekularbiologie, Wirkstoffforschung und biomedizinische Bildgebung.

    Aufgrund seiner einzigartigen optischen Eigenschaften findet D-Luciferin breite Anwendung in Studien zur Genexpression, zu Protein-Protein-Interaktionen und zur zellulären Signalübertragung. Es bietet eine nicht-invasive und sensitive Methode zur Untersuchung biologischer Prozesse in Echtzeit.

    Darüber hinaus wurden D-Luciferin-Derivate und -Analoga entwickelt, die vielfältige Modifikationen und Anwendungen ermöglichen. Diese modifizierten Derivate ermöglichen unterschiedliche Wellenlängen der Lichtemission, erhöhte Stabilität und verbesserte Gewebepenetration.

  • p-Hydroxybenzoesäure, Mononatrium CAS: 114-63-6

    p-Hydroxybenzoesäure, Mononatrium CAS: 114-63-6

    Mononatrium-p-Hydroxybenzoesäure (auch bekannt als Natrium-4-hydroxybenzoat) ist eine chemische Verbindung mit der Summenformel C₇H₅NaO₃. Es handelt sich um ein Natriumsalz der p-Hydroxybenzoesäure, einer natürlich vorkommenden organischen Verbindung, die in Pflanzen wie Obst und Gemüse enthalten ist.

    Mononatrium-p-Hydroxybenzoesäure wird aufgrund ihrer antimikrobiellen Eigenschaften in verschiedenen Industriezweigen eingesetzt. Sie dient häufig als Konservierungsmittel in Lebensmitteln, Getränken, Kosmetika und Körperpflegeprodukten, um das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Hefen zu hemmen. Dadurch verlängert sie die Haltbarkeit dieser Produkte, indem sie Verderb verhindert und deren Qualität erhält.

    In der pharmazeutischen Industrie wird Mononatrium-p-Hydroxybenzoesäure als Hilfsstoff in oralen Arzneimitteln und topischen Zubereitungen eingesetzt. Ihre antimikrobiellen Eigenschaften tragen zur Stabilität und Sterilität dieser Produkte bei und gewährleisten so deren Sicherheit und Wirksamkeit.

    Darüber hinaus besitzt Mononatrium-p-Hydroxybenzoesäure antioxidative Eigenschaften, wodurch sie sich zur Vorbeugung oxidativer Schäden in verschiedenen Produkten eignet. Sie kann dazu beitragen, den Abbau von Inhaltsstoffen zu verhindern und die Gesamthaltbarkeit des Produkts zu verlängern..

  • 4-Nitrophenylphosphat-Dinatriumsalz-Hexahydrat CAS:4264-83-9

    4-Nitrophenylphosphat-Dinatriumsalz-Hexahydrat CAS:4264-83-9

    4-Nitrophenylphosphat-Dinatrium-Hexahydrat ist eine chemische Verbindung, die häufig als Substrat zum Nachweis der Aktivität von Phosphatasen verwendet wird. Es erscheint als weißes bis cremefarbenes Pulver und ist sehr gut wasserlöslich. Bei der Reaktion mit Phosphatasen entsteht eine Gelbfärbung, die spektrophotometrisch gemessen werden kann. Diese Verbindung findet Anwendung in verschiedenen biochemischen Assays und Diagnostik-Kits zum Nachweis und zur Quantifizierung der Phosphataseaktivität in Proben..

  • Methylphenaziniummethosulfat CAS:299-11-6

    Methylphenaziniummethosulfat CAS:299-11-6

    Methylphenaziniummethosulfat (MPMS) ist eine redoxaktive Verbindung, die häufig als Elektronenträger in verschiedenen biochemischen und biophysikalischen Untersuchungen eingesetzt wird. Es handelt sich um ein Salz, das aus einem Methylphenazinium-Kation (einer heterocyclischen Verbindung) und einem Methosulfat-Anion besteht.

    MPMS wird aufgrund seiner Stabilität und hohen Wasserlöslichkeit häufig als Alternative zu herkömmlichen Elektronenträgern wie Ferricyanid oder Phenazinethosulfat eingesetzt. Es besitzt gute Redoxeigenschaften, die es ihm ermöglichen, während enzymatischer Reaktionen Elektronen aufzunehmen und abzugeben.

    Eine der wichtigsten Anwendungen von MPMS liegt in Assays zur Messung von Elektronentransfer oder enzymatischer Aktivität. Es wird häufig in Kombination mit einem Enzymsystem eingesetzt, um den Elektronentransfer zwischen verschiedenen Komponenten zu überwachen. Die Reduktion von MPMS lässt sich spektrophotometrisch nachweisen, wobei sich seine Absorption infolge von Elektronentransferprozessen ändert.

    MPMS wird auch in Studien zur mitochondrialen Atmung und oxidativen Phosphorylierung eingesetzt. Es kann als künstlicher Elektronenakzeptor fungieren und ermöglicht Forschern so die Untersuchung der Funktionsweise und Regulation dieser Prozesse in verschiedenen biologischen Systemen.

     

  • 4-Nitrophenyl-alpha-L-fucopyranosid CAS:10231-84-2

    4-Nitrophenyl-alpha-L-fucopyranosid CAS:10231-84-2

    4-Nitrophenyl-α-L-fucopyranosid ist eine chemische Verbindung aus der Familie der Glykoside. Es besteht aus einem Fucose-Zuckermolekül, das an eine 4-Nitrophenylgruppe gebunden ist. Diese Verbindung wird häufig als Substrat in enzymatischen Assays zur Untersuchung der Aktivität von Fucosidasen verwendet. Fucosidasen sind Enzyme, die am Abbau von Fucose-haltigen Molekülen beteiligt sind. Bei der Reaktion mit einem Fucosidase-Enzym wird 4-Nitrophenyl-α-L-fucopyranosid gespalten, wodurch 4-Nitrophenol freigesetzt wird, das quantitativ mittels Spektrophotometrie gemessen werden kann. Dieses Substrat ist besonders nützlich für Studien zur enzymatischen Aktivität, Substratspezifität, zum Inhibitor-Screening und zur Kinetik von Fucosidase-Enzymen.

  • N-Ethylmaleimid CAS: 128-53-0 Herstellerpreis

    N-Ethylmaleimid CAS: 128-53-0 Herstellerpreis

    N-Ethylmaleimid (NEM) ist eine kleine organische Verbindung, die häufig in der biochemischen und molekularbiologischen Forschung eingesetzt wird. Es wirkt als spezifischer Inhibitor von Protein-Sulfhydrylgruppen (Thiolgruppen), indem es deren Aktivität irreversibel modifiziert und blockiert. NEM reagiert hochreaktiv mit Sulfhydrylgruppen, wie sie beispielsweise in der Aminosäure Cystein vorkommen, und kann sowohl mit freien als auch mit in Proteinen eingebauten Sulfhydrylgruppen reagieren. Dadurch eignet sich NEM hervorragend zur Untersuchung von Proteinfunktionen, Protein-Protein-Interaktionen und Enzymaktivität. Seine inhibitorischen Eigenschaften werden in einer Vielzahl von Anwendungen genutzt, darunter Proteomik, Enzymologie, Strukturbiologie und Wirkstoffforschung.

     

  • 5-Sulfosalicylsäuredihydrat CAS: 5965-83-3

    5-Sulfosalicylsäuredihydrat CAS: 5965-83-3

    5-Sulfosalicylsäure-Dihydrat ist eine in biochemischen und pharmazeutischen Laboren häufig verwendete chemische Verbindung. Es handelt sich um eine weiße, kristalline Substanz, die sehr gut wasserlöslich ist. 5-Sulfosalicylsäure-Dihydrat ist ein Derivat der Salicylsäure und hat die Summenformel C₇H₆O₆S. Es wird oft als Reagenz zur Proteinfällung eingesetzt und kann zur Bestimmung von Proteinen in biologischen Proben wie Urin und Serum verwendet werden. Darüber hinaus kann es zur Bestimmung verschiedener Substanzen, darunter Nukleinsäuren, Enzyme, Hormone und Arzneimittel, eingesetzt werden. Die Bezeichnung „Dihydrat“ bedeutet, dass jedes Säuremolekül zwei Wassermoleküle enthält.

  • Kaliumiodid CAS: 7681-11-0

    Kaliumiodid CAS: 7681-11-0

    Kaliumiodid (KI) ist eine anorganische Verbindung, die aus Kaliumkationen (K⁺) und Iodid-Anionen (I⁻) besteht. Es ist ein weißes, kristallines Feststoff, das sich sehr gut in Wasser löst. Aufgrund seiner Eigenschaften findet Kaliumiodid vielfältige Verwendung und Anwendung.

    Kaliumiodid findet vor allem in der Medizin Anwendung. Es wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel zur Behandlung und Vorbeugung von Jodmangel-bedingten Erkrankungen wie Kropf, Schilddrüsenhormonstörungen und bestimmten Formen von Schilddrüsenkrebs eingesetzt. Auch bei Strahlenbelastung kann es als Notfallbehandlung dienen, da es die Aufnahme von radioaktivem Jod durch die Schilddrüse hemmt.

    Kaliumiodid findet auch im Labor Anwendung. In der analytischen Chemie dient es als Reagenz zum Nachweis bestimmter Elemente wie Blei und Quecksilber durch die Bildung unlöslicher gelber Niederschläge. Darüber hinaus kann es als Quelle für Iodidionen in verschiedenen chemischen Reaktionen eingesetzt werden.

    In der Gastronomie wird Kaliumiodid manchmal Speisesalz zugesetzt (jodiertes Salz), um Jodmangel in der Bevölkerung vorzubeugen. Jodiertes Salz wird weltweit von vielen Menschen als Jodquelle konsumiert.

     

  • 8-Anilino-1-naphthalinsulfonsäure-Ammoniumsalz CAS:28836-03-5

    8-Anilino-1-naphthalinsulfonsäure-Ammoniumsalz CAS:28836-03-5

    8-Anilino-1-naphthalinsulfonsäure-Ammoniumsalz ist eine chemische Verbindung, die häufig als Fluoreszenzfarbstoff verwendet wird. Ihre Struktur besteht aus einer Anilin-Gruppe, die an ein Naphthalinsulfonsäuremolekül mit Ammoniumsalz gebunden ist. Diese Verbindung ist wasserlöslich und zeigt eine starke Absorption und Emission im sichtbaren Lichtbereich.

    Aufgrund seiner Fluoreszenzeigenschaften wird das Ammoniumsalz der 8-Anilino-1-naphthalinsulfonsäure häufig als Sonde oder Indikator in verschiedenen biochemischen und biophysikalischen Untersuchungen eingesetzt. Es kann zur Detektion von pH-Wert-Änderungen, Konformationsänderungen von Proteinen, Protein-Ligand-Wechselwirkungen und dem Vorhandensein bestimmter Ionen verwendet werden.

    Bei Anregung mit Licht geeigneter Wellenlänge emittiert diese Verbindung eine helle blaue Fluoreszenz, die eine einfache Detektion und Messung ermöglicht. Aufgrund ihrer Fluoreszenzeigenschaften ist sie ein wertvolles Werkzeug in Forschungsbereichen wie Molekularbiologie, Biochemie und Zellbiologie.

  • Natriumdodecylsulfat CAS: 151-21-3

    Natriumdodecylsulfat CAS: 151-21-3

    Natriumdodecylsulfat (SDS) ist ein häufig verwendetes anionisches Tensid, das in verschiedenen Industriezweigen und Forschungsanwendungen zum Einsatz kommt. Es ist ein weißes, wasserlösliches Feststoff- oder Pulverpräparat, das unter Rühren einen festen, stabilen Schaum bildet. SDS ist bekannt für seine Fähigkeit, Proteine ​​zu solubilisieren und zu denaturieren, wodurch es sich für die Proteinextraktion, -reinigung und Elektrophorese eignet. Darüber hinaus findet SDS breite Anwendung als Reinigungsmittel in Haushalts- und Körperpflegeprodukten sowie in der industriellen Reinigung. Es ist außerdem ein wichtiger Bestandteil vieler biochemischer und molekularbiologischer Experimente, wo es zur Zelllyse, DNA-Isolierung und als Denaturierungsmittel in der Gelelektrophorese eingesetzt wird.

     

  • BCA-2K CAS:207124-63-8 Herstellerpreis

    BCA-2K CAS:207124-63-8 Herstellerpreis

    BCA-2K steht für Beta-Carotin-Apocarotinoid-2-Ketolase. Es handelt sich um ein Enzym, das eine Schlüsselrolle in der Biosynthese von Pflanzenpigmenten, den sogenannten Apocarotinoiden, spielt. Diese Pigmente werden aus dem Vorläufermolekül Beta-Carotin gebildet und sind an verschiedenen biologischen Prozessen in Pflanzen beteiligt.

    BCA-2K katalysiert spezifisch die Umwandlung von Beta-Carotin in spezifische Apocarotinoide durch Anfügen einer Ketogruppe an das Molekül. Diese enzymatische Reaktion ist wichtig für die Produktion spezifischer Apocarotinoide mit unterschiedlichen biologischen Aktivitäten und Funktionen in Pflanzen.

    Es wurde festgestellt, dass von BCA-2K produzierte Apocarotinoide eine Rolle bei der Pflanzenentwicklung, Stressreaktionen und der Abwehr von Krankheitserregern und Schädlingen spielen. Sie können auch als Signalmoleküle in verschiedenen physiologischen Prozessen fungieren.

    Die Untersuchung von BCA-2K und seiner Rolle in der Apocarotenoid-Biosynthese ist nicht nur wichtig für das Verständnis der Pflanzenbiologie, sondern birgt auch Potenzial für Anwendungen in Bereichen wie Pflanzenverbesserung, Pflanzenzüchtung und der Entwicklung von Naturprodukten mit medizinischem oder ernährungsphysiologischem Nutzen.