Mariendistel CAS: 65666-07-1 Hersteller Lieferant
Mariendistel, ein aus der Mariendistel gewonnener Flavonolignan-Komplex, besitzt nachweislich zellschützende, antioxidative und leberschützende Eigenschaften. Extrakte wie (+)-Taxifolin hemmen die β-Amyloid-Aggregation. Mariendistel gilt als bemerkenswert sicher; häufige Nebenwirkungen sind weicher Stuhl aufgrund erhöhter Gallensäurelöslichkeit und gelegentliche allergische Reaktionen. Die Anwendung bei Kindern und Schwangeren wurde nicht untersucht. Es sind keine schwerwiegenden Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder pflanzlichen Präparaten bekannt. Mariendistel wird am häufigsten zur Behandlung von Virusinfektionen und Leberzirrhose eingesetzt. Bereits im antiken Griechenland wurde Mariendistel (Silybum marianum) zur Behandlung von Leber- und Gallenblasenerkrankungen sowie zum Schutz der Leber vor Toxinen verwendet. In jüngster Zeit wird sie als Zytoprotektivum, Antikarzinogen und zur unterstützenden Behandlung von Leberschäden durch Knollenblätterpilzvergiftung (Amanita phalloides) erforscht. Ihr Wirkstoff ist Silymarin, das hauptsächlich in den Samen vorkommt. Mariendistel unterliegt einem enterohepatischen Kreislauf, was zu höheren Konzentrationen in den Leberzellen als im Serum führt. Sie besteht aus Komponenten, die als Flavonolignane bezeichnet werden, wobei Silybin der häufigste ist.
| Zusammensetzung | C25H22O10 |
| Test | 99% |
| Aussehen | Hellorange bis braunes Pulver |
| CAS-Nr. | 65666-07-1 |
| Verpackung | 25 kg |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








