Physostigminsalicylat CAS:57-64-7
Physostigminsalicylat wird aufgrund seiner Fähigkeit, den Acetylcholinspiegel im Körper zu erhöhen, häufig von Ärzten bei verschiedenen Erkrankungen verschrieben. Eine der Hauptanwendungen von Physostigminsalicylat ist die Behandlung der Myasthenia gravis, einer chronischen Autoimmunerkrankung des Nervensystems, die durch Muskelschwäche und -ermüdung gekennzeichnet ist. Durch die Hemmung des Acetylcholinabbaus trägt Physostigminsalicylat zur Verbesserung der Muskelfunktion und -kraft bei Patienten mit Myasthenia gravis bei und führt so zu einer höheren Lebensqualität. Neben Myasthenia gravis wird Physostigminsalicylat auch zur Behandlung des Glaukoms eingesetzt, einer Erkrankung, die durch erhöhten Augeninnendruck gekennzeichnet ist und unbehandelt zum Sehverlust führen kann. Durch die Senkung des Augeninnendrucks mittels seiner cholinergen Wirkung trägt Physostigminsalicylat zum Schutz des Sehnervs und zum Erhalt des Sehvermögens bei Glaukompatienten bei. Physostigminsalicylat kann zudem in bestimmten Fällen anticholinerger Vergiftungen eingesetzt werden, um die Wirkung von Medikamenten oder Substanzen aufzuheben, die die Wirkung von Acetylcholin im Körper blockieren. Aufgrund seiner Fähigkeit, anticholinergen Vergiftungen entgegenzuwirken, stellt es eine wertvolle Intervention in Notfallsituationen dar, in denen eine rasche Aufhebung der toxischen Wirkungen entscheidend für den Behandlungserfolg ist. Insgesamt spielt Physostigminsalicylat eine wichtige Rolle in der Behandlung verschiedener neurologischer und ophthalmologischer Erkrankungen, indem es cholinerge Signalwege moduliert und so therapeutische Vorteile erzielt.
| Zusammensetzung | C22H27N3O5 |
| Test | 99% |
| Aussehen | weißes Pulver |
| CAS-Nr. | 57-64-7 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








