Vancomycinhydrochlorid CAS: 1404-93-9
Wirkmechanismus: Vancomycinhydrochlorid hemmt die bakterielle Zellwandsynthese durch Bindung an das D-Alanyl-D-Alanin-Ende der Zellwandvorläufermoleküle. Dies verhindert die Vernetzung der Peptidoglykanketten und führt letztendlich zum Absterben der Bakterienzelle.
Wirkungsspektrum: Vancomycin ist primär gegen grampositive Bakterien wirksam, einschließlich Stämmen, die gegen andere Antibiotika resistent sind. Es ist besonders wirksam gegen Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) und koagulasenegative Staphylokokken. Gegen gramnegative Bakterien ist es weniger wirksam.
Anwendungsgebiete: Vancomycinhydrochlorid wird häufig zur Behandlung von Infektionen eingesetzt, die durch empfindliche Organismen verursacht werden, wie zum Beispiel:
Schwere Haut- und Weichteilinfektionen: Es kann zur Behandlung von Infektionen wie Zellulitis, Abszessen und postoperativen Wundinfektionen eingesetzt werden.
Knochen- und Gelenkinfektionen: Vancomycin ist wirksam bei der Behandlung von Osteomyelitis und septischer Arthritis.
Blutstrominfektionen: Es kann zur Behandlung von Bakteriämie und Endokarditis eingesetzt werden, die durch empfindliche Erreger verursacht werden.
Lungenentzündung: Vancomycin wird manchmal als Zusatztherapie bei der Behandlung schwerer im Krankenhaus erworbener oder beatmungsassoziierter Lungenentzündungen eingesetzt.
| Zusammensetzung | C66H76Cl3N9O24 |
| Test | 99% |
| Aussehen | Weißes Pulver |
| CAS-Nr. | 1404-93-9 |
| Verpackung | Klein und Groß |
| Haltbarkeit | 2 Jahre |
| Lagerung | Kühl und trocken lagern. |
| Zertifizierung | ISO. |








