-
Penicillin-G-Kaliumsalz (Benzylpenicillin-Kaliumsalz) CAS: 113-98-4
Penicillin-G-Kaliumsalz ist ein Antibiotikum zur Behandlung bakterieller Infektionen. Es enthält Penicillin G, das Kaliumsalz von Benzylpenicillin. Penicillin G hemmt die bakterielle Zellwandsynthese und tötet so empfindliche Bakterien ab oder verhindert deren Wachstum. Es ist als weißes Pulver oder in Kristallform erhältlich und wird zur Injektion rekonstituiert, um das Antibiotikum systemisch zu verabreichen. Nach der Rekonstitution muss es sofort angewendet werden.
-
Minocyclinhydrochlorid CAS: 52-66-4
DL-Penicillamin ist ein hochwirksamer Chelatbildner, der vorwiegend zur Behandlung von Morbus Wilson, rheumatoider Arthritis und Cystinurie eingesetzt wird. Als Penicillinderivat bindet es Schwermetalle, insbesondere Kupfer, und fördert so deren Ausscheidung aus dem Körper. Dieser Wirkstoff, erhältlich in verschiedenen Darreichungsformen wie Tabletten und Kapseln, hemmt die Bildung kupferabhängiger Enzyme, wodurch der Kupfergehalt im Gewebe gesenkt und damit verbundene toxische Wirkungen verhindert werden. DL-Penicillamin ist bekannt dafür, Symptome zu lindern und die Lebensqualität von Patienten mit Erkrankungen, die durch Kupferablagerungen oder einen gestörten Cystinstoffwechsel gekennzeichnet sind, zu verbessern.
-
Polymyxin-B-Sulfat CAS: 1405-20-5
Polymyxin-B-Sulfat ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Polymyxine. Es ist bekannt für seine starke bakterizide Wirkung gegen gramnegative Bakterien, insbesondere gegen Stämme, die gegen andere Antibiotika resistent sind. Polymyxin-B-Sulfat wirkt, indem es die Integrität der bakteriellen Zellmembran zerstört und so zum Zelltod führt. Aufgrund seines engen Wirkungsspektrums und des Potenzials für Nephro- und Neurotoxizität wird Polymyxin-B-Sulfat in der Regel nur bei schweren Infektionen durch multiresistente gramnegative Bakterien eingesetzt, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
-
D-Penicillamin CAS: 52-67-5
D-Penicillamin ist ein Medikament zur Behandlung von Morbus Wilson und Cystinurie. Es enthält den Wirkstoff D-Penicillamin. D-Penicillamin wirkt, indem es überschüssiges Kupfer, das sich bei Morbus Wilson im Körper anreichert, entfernt und die Nieren bei der Ausscheidung von Cystinkristallen unterstützt, die sich bei Cystinurie bilden. Es ist als Kapsel oder Tablette erhältlich und wird üblicherweise dreimal täglich auf nüchternen Magen mit etwas Essen oder Milch eingenommen, um mögliche Magenbeschwerden zu vermeiden.
-
Piperacillin-Natriumsalz CAS: 59703-84-3
Piperacillin-Natrium ist ein Breitbandantibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Es wird häufig zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt, da es die Zellwandsynthese von Bakterien hemmt und dadurch zum Zelltod führt. Piperacillin-Natrium ist gegen ein breites Spektrum grampositiver und gramnegativer Bakterien wirksam und somit ein vielseitiges und wichtiges Medikament in der Behandlung verschiedener Infektionskrankheiten.
-
Physostigminsalicylat CAS:57-64-7
Physostigminsalicylat ist ein Medikament aus der Gruppe der Cholinesterasehemmer. Es wird hauptsächlich aufgrund seiner Wirkung auf das Nervensystem eingesetzt, insbesondere zur Behandlung von Erkrankungen wie Myasthenia gravis und Glaukom. Physostigminsalicylat hemmt den Abbau von Acetylcholin im Körper, wodurch der Spiegel dieses Neurotransmitters im Gehirn und in den Muskeln ansteigt. Dieser Wirkmechanismus trägt zur Verbesserung der Muskelkraft und des Muskeltonus bei Myasthenia-gravis-Patienten bei und senkt den Augeninnendruck bei Glaukom-Patienten.
-
Trimethoxysilan CAS: 2487-90-3
Trimethoxysilan ist ein Silan-Haftvermittler mit der chemischen Formel C₃H₁₀O₃Si, der drei an ein Siliciumatom gebundene Methoxygruppen enthält. Es handelt sich um eine farblose Flüssigkeit, die in Gegenwart von Feuchtigkeit hydrolysiert und dabei Silanolgruppen bildet. Diese können mit verschiedenen Substraten reagieren und so die Haftung und Kompatibilität in materialwissenschaftlichen Anwendungen verbessern.
-
Phenyltrimethylammoniumtribromid CAS:4207-56-1
Phenyltrimethylammoniumtribromid ist ein quaternäres Ammoniumsalz der Formel (C₆H₅)N(CH₃)₃Br₃. Es besteht aus einer Phenylgruppe und drei Methylgruppen, die an ein Ammoniumkation und drei Bromid-Anionen gebunden sind. Die feste Verbindung wird als vielseitiges Reagenz in der organischen Synthese eingesetzt, insbesondere bei Bromierungsreaktionen zur Einführung von Bromatomen in organische Moleküle.
-
Triethoxyoctylsilan CAS:2943-75-1
Triethoxyoctylsilan ist ein Silan-Haftvermittler mit der chemischen Formel C₁₆H₃₆O₃Si. Es besteht aus einer Octylgruppe und drei Ethoxygruppen, die an ein Siliciumatom gebunden sind. Die farblose Flüssigkeit dient als Oberflächenmodifikator und Haftvermittler in verschiedenen Materialanwendungen und verbessert die Kompatibilität und Haftung zwischen organischen und anorganischen Komponenten.
-
Phenyltrimethoxysilan CAS:2996-92-1
Phenyltrimethoxysilan ist ein Silan-Kupplungsmittel mit der chemischen Formel C9H14O3Si. Es besteht aus einer Phenylgruppe und drei Methoxygruppen, die an ein Siliciumatom gebunden sind. Es ist eine klare Flüssigkeit, die in organischen Lösungsmitteln löslich ist und in der Organosiliciumchemie als vielseitiger Vorläufer für Oberflächenmodifizierungen und die Materialherstellung eingesetzt wird.
-
Phenethylalkohol CAS: 60-12-8
Phenethylalkohol, auch bekannt als 2-Phenylethanol, ist eine farblose Flüssigkeit mit einem blumig-rosenartigen Duft. Er kommt natürlich in verschiedenen ätherischen Ölen wie Rosenöl und Nelkenöl vor. Aufgrund seines angenehmen Aromas wird diese Verbindung häufig in der Duft- und Aromenindustrie eingesetzt. Neben der Verwendung in der Parfümerie findet Phenethylalkohol aufgrund seines ansprechenden Duftes auch in Kosmetika, Seifen und anderen Körperpflegeprodukten Verwendung.
-
L(+)-Milchsäure CAS: 79-33-4
L(+)-Milchsäure ist eine Form der Milchsäure, die in der optisch reinen linkshändigen Konfiguration vorliegt. Sie ist eine farblose, wasserlösliche Flüssigkeit mit einem milden sauren Geschmack und Geruch. Diese organische Säure kommt natürlicherweise in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt und Sauerkraut vor. Aufgrund ihrer Eigenschaften und Vielseitigkeit findet L(+)-Milchsäure vielfältige industrielle Anwendungen.
