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Vancomycinhydrochlorid CAS: 1404-93-9
Vancomycinhydrochlorid ist ein Antibiotikum zur Behandlung schwerer Infektionen durch bestimmte Bakterien. Es gehört zur Gruppe der Glykopeptid-Antibiotika und hemmt die Peptidoglykan-Synthese, einen wichtigen Bestandteil der bakteriellen Zellwand. Es wird häufig zur Behandlung von Infektionen wie MRSA, Clostridium-difficile-assoziierter Diarrhö und bakterieller Endokarditis eingesetzt..
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HEPPS CAS:16052-06-5 Herstellerpreis
HEPPS (N-(2-Hydroxyethyl)piperazin-N'-2-ethansulfonsäure) ist ein zwitterionisches Puffermittel, das häufig in der biologischen und biochemischen Forschung eingesetzt wird. Es zeichnet sich durch seine hervorragende Pufferkapazität und Stabilität über einen weiten pH-Bereich aus, insbesondere zwischen pH 6,8 und 8,2. HEPPS wird oft in Zellkulturmedien, bei der Proteinreinigung, enzymatischen Reaktionen und anderen Anwendungen verwendet, die ein präzise kontrolliertes pH-Milieu erfordern. Es ist wasserlöslich und wird typischerweise in Konzentrationen von 10 mM bis 100 mM eingesetzt. HEPPS gilt als zellungiftig und weist geringe Hintergrundinterferenzen auf, was es zu einer beliebten Wahl für viele experimentelle Protokolle macht.
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2,3,5-Triphenyl-2H-tetrazoliumchlorid CAS:298-96-4
2,3,5-Triphenyl-2H-tetrazoliumchlorid, auch bekannt als TTC, ist eine Verbindung, die häufig als Redoxindikator in biologischen und chemischen Anwendungen eingesetzt wird. Es erscheint als gelblich-weißes, kristallines Pulver.
TTC wird häufig in verschiedenen biologischen Assays und Experimenten zur Bestimmung der Zellviabilität und metabolischen Aktivität eingesetzt. Bei Zugabe zu lebenden Zellen wird es enzymatisch zu einem roten Formazan reduziert. Diese Reduktion ist abhängig von aktiven Dehydrogenase-Enzymen in den lebensfähigen Zellen. Folglich ist die Menge des gebildeten roten Formazans proportional zur Anzahl der metabolisch aktiven Zellen.
Die Fähigkeit der TTC, die Zellviabilität zu bestimmen, macht sie in Forschungsbereichen wie Zytotoxizitätstests, Zellproliferationsassays und der Bewertung der Wirksamkeit von Arzneimitteln nützlich. Darüber hinaus wird sie in der Mikrobiologie zur Beurteilung des Bakterienwachstums sowie in Studien zur Pflanzenzellkultur und zur Beurteilung der Gewebeviabilität eingesetzt.
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Gly-Pro p-Nitroanilid-p-Toluolsulfonatsalz CAS: 65096-46-0
Gly-Pro-p-Nitroanilid-p-Toluolsulfonat ist eine chemische Verbindung, die in enzymatischen Assays zur Messung der Aktivität prolinspezifischer Peptidasen verwendet wird. Sie besteht aus dem Dipeptid Gly-Pro, das an eine p-Nitroanilidgruppe gebunden ist, welche durch die Wirkung prolinspezifischer Peptidasen abgespalten werden kann.
Bei enzymatischen Tests wird diese Verbindung einer Probe zugesetzt, die das zu untersuchende Enzym enthält. Das Enzym spaltet die Bindung zwischen Glycin (Gly) und Prolin (Pro) und setzt dabei die p-Nitroanilid-Gruppe frei. Das freigesetzte p-Nitroanilid kann spektrophotometrisch gemessen werden, wodurch die Enzymaktivität bestimmt werden kann.
Die p-Toluolsulfonat-Salzform von Gly-Pro p-Nitroanilid bietet Stabilität und Löslichkeit in wässrigen Lösungen und erleichtert so dessen Verwendung in enzymatischen Tests..
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5-Brom-4-chlor-3-indolyl-N-acetyl-beta-D-glucosaminid CAS:4264-82-8
5-Brom-4-chlor-3-indolyl-N-acetyl-β-D-glucosaminid ist eine Verbindung, die in verschiedenen biochemischen Studien, insbesondere zum Nachweis und zur Visualisierung von Enzymaktivität, verwendet wird. Es handelt sich um ein Substrat, das durch spezifische Enzyme hydrolysiert werden kann, wodurch ein farbiges oder fluoreszierendes Produkt freigesetzt wird.
Diese Verbindung wird häufig in Assays zum Nachweis und zur Bestimmung der Aktivität von Enzymen wie β-Galactosidase und β-Glucuronidase eingesetzt. Diese Enzyme spalten die Acetyl- und Glucosaminidgruppen vom Substrat ab, wodurch ein blauer oder grüner Chromophor entsteht.
Die einzigartige Struktur von 5-Brom-4-chlor-3-indolyl-N-acetyl-β-D-glucosaminid ermöglicht den einfachen Nachweis und die Quantifizierung der Enzymaktivität. Seine Anwendung in verschiedenen experimentellen Techniken, darunter Histochemie, Immunhistochemie und zellbasierte Assays, hat zu einem besseren Verständnis der Enzymfunktionen beigetragen.
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AMPPD CAS:122341-56-4 Herstellerpreis
AMPPD, kurz für 3-(2′-Spiroadamantan)-4-methoxy-4-(3″-phosphoryloxy)phenyl-1,2-dioxetan ist ein chemilumineszentes Substrat, das häufig in biologischen und immunologischen Anwendungen eingesetzt wird. Es findet breite Anwendung in der molekularbiologischen Forschung, der Diagnostik und den Lebenswissenschaften.
AMPPD wurde speziell für die Verwendung in Kombination mit alkalischen Phosphatase-Enzymkonjugaten entwickelt. Bei Kontakt mit alkalischer Phosphatase unterliegt AMPPD einer schnellen und effizienten enzymatischen Spaltungsreaktion, die zur Lichtemission führt.
Das von AMPPD emittierte Licht wird mithilfe empfindlicher Bildgebungssysteme oder Luminometer detektiert und ermöglicht so die Quantifizierung und Visualisierung von Zielmolekülen oder Analyten. Diese auf Chemilumineszenz basierende Detektionsmethode zeichnet sich durch hohe Empfindlichkeit, geringes Hintergrundrauschen und einen großen dynamischen Bereich aus.
Aufgrund seiner Stabilität und des lang anhaltenden Signals eignet sich AMPPD hervorragend für Anwendungen wie Western Blotting, ELISA (Enzymimmunoassay), DNA-Hybridisierung und In-situ-Hybridisierung. Es ermöglicht Forschern den Nachweis und die Analyse von Proteinen, Nukleinsäuren, Antikörpern und anderen Biomolekülen.
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2,6-Dichlorindophenol-Natriumsalz CAS: 620-45-1
3,5-Dichlorphenyldiazoniumtetrafluoroborat ist eine in der organischen Synthese häufig verwendete chemische Verbindung. Es handelt sich um ein Diazoniumsalz, d. h. es enthält eine Diazoniumgruppe (N₂⁺), die an einen Phenylring gebunden ist, welcher an den Positionen 3 und 5 mit Chloratomen substituiert ist.
Diese Verbindung wird häufig in Reaktionen eingesetzt, die die Kupplung mit anderen aromatischen Verbindungen beinhalten. Sie kann Reaktionen wie die elektrophile aromatische Substitution eingehen, bei der sie ihre Diazoniumgruppe auf eine andere nukleophile aromatische Verbindung überträgt und so eine neue Bindung bildet. Dies ist besonders nützlich für die Einführung funktioneller Gruppen in aromatische Ringe..
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3,3′-Diaminobenzidin CAS:91-95-2
3,3′-Diaminobenzidin (DAB) ist eine chemische Verbindung, die häufig in der Immunhistochemie (IHC) und Immunzytochemie (ICC) eingesetzt wird. Es handelt sich um ein chromogenes Substrat, das bei Kontakt mit Peroxidase-Enzymen ein braunes Reaktionsprodukt bildet und somit das Vorhandensein des Zielantigens anzeigt.
DAB wird häufig eingesetzt, um Proteine oder andere Biomoleküle von Interesse in biologischen Proben wie Gewebeschnitten oder Zellen sichtbar zu machen. Es liefert einen lokalisierten und sichtbaren Marker für das Zielantigen und ermöglicht Forschern so die Identifizierung und Analyse seiner Verteilung und Häufigkeit.
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(±)-6-Hydroxy-2,5,7,8-tetramethylchroman-2-carbonsäure CAS:53188-07-1
Trolox ist eine synthetische Verbindung aus der Gruppe der Vitamin-E-Analoga. Es ist ein starkes Antioxidans, das freie Radikale neutralisiert und Zellen sowie Gewebe vor oxidativem Stress schützt. Trolox wurde umfassend auf seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile untersucht, darunter seine Fähigkeit, Entzündungen zu reduzieren, Zellschäden vorzubeugen und die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu unterstützen. Es wird häufig als Referenzsubstanz in der Antioxidantienforschung und als Zusatzstoff in verschiedenen Lebensmitteln und Kosmetikprodukten verwendet.
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1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid CAS:25952-53-8
1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid, auch bekannt als EDC-Hydrochlorid oder EDAC, ist eine chemische Verbindung, die häufig in der Biochemie und Molekularbiologie als Kupplungsreagenz zur Aktivierung von Carboxylgruppen eingesetzt wird. Es handelt sich um ein weißes, kristallines Pulver, das sehr gut in Wasser löslich ist.
EDC-Hydrochlorid wird hauptsächlich in der Peptid- und Proteinsynthese eingesetzt, indem es die Bildung von Amidbindungen zwischen Carboxyl- und Aminogruppen katalysiert. Es aktiviert Carboxylgruppen, die in Gegenwart eines Kupplungsreagenz wie N-Hydroxysuccinimid (NHS) mit Aminogruppen reagieren. Diese Reaktion führt zur Bildung stabiler Amidbindungen.
EDC-Hydrochlorid wird auch in der DNA- und RNA-Forschung zur Modifizierung und Vernetzung von Nukleinsäuren sowie zur Immobilisierung von Enzymen und anderen Biomolekülen auf Oberflächen eingesetzt. Es ist ein vielseitiges Reagenz, das die Effizienz und Spezifität dieser Reaktionen verbessern kann.
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HEPES CAS: 7365-45-9 Herstellerpreis
HEPES (4-(2-Hydroxyethyl)piperazin-1-ethansulfonsäure) ist ein biologischer Puffer, der häufig in der biologischen und chemischen Forschung eingesetzt wird. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, einen stabilen pH-Wert in wässrigen Lösungen aufrechtzuerhalten und eignet sich daher für verschiedene Anwendungen in zellulären und enzymatischen Prozessen. HEPES ist eine zwitterionische Verbindung, d. h., es besitzt positive und negative Ladungen an getrennten funktionellen Gruppen. Dadurch ist es resistent gegenüber pH-Wert-Änderungen durch die Zugabe von Säuren oder Basen. Es wird häufig in der Zellkultur, bei Enzymassays, in Proteinstudien, bei Elektrophorese-Experimenten und in pharmazeutischen Formulierungen verwendet.
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p-Nitrophenyl-aL-Fucopyranosid CAS:10231-84-2
p-Nitrophenyl-α-L-Fucopyranosid ist eine chemische Verbindung aus der Klasse der Nitrophenylglykoside. Es wird häufig in der biochemischen Forschung als Substrat für das Enzym α-L-Fucosidase eingesetzt, welches seine Hydrolyse katalysiert. Die Verbindung ist farblos und in organischen Lösungsmitteln löslich, wodurch sie sich gut für enzymatische Assays eignet.
